Ali Fathi (Dr. phil.)

Herzlich willkommen!

Mein Name ist Ali Fathi, ich wurde 1953 im Iran geboren, lebe seit 1985 in Deutschland, bin von Beruf promovierter Kommunikationswissenschaftler und arbeite als freiberuflicher Trainer und Coach . Mein Angebot umfasst systemisches Coaching, Beratung und Trainings in transkulturellen Kontexten. Im Kern meiner Tätigkeit steht das Menschen- und Weltbild eines jeden Menschen, welches durch sein erworbenes Wertesystem geprägt wird. Ich begreife das durch die Sozialisation geprägte Wertesystem jedes einzelnen als den entscheidenden Faktor für unsere innere Bindung zu uns selbst und ebenso für unsere äußere Bindung zu Anderen. Im Alltag äußern sich unser Menschenbild und unsere Werte in unserer Kommunikation. Dabei denken wir meist, dass wir unser Leben und unser Handeln selbst bestimmen können, doch wir vergessen dabei allzu oft, dass unser Leben auch und vor allem eine Summe von dem ist, was uns widerfährt bzw. widerfahren ist. Daraus erwächst unsere alltägliche Erfahrung des „miteinanders“ sein. Wie das in uns gewachsene Wertesystem unsere Wahrnehmung, unsere Begegnungen und unser Handeln bestimmt, ist die zentrale Frage, die mein Leben und somit auch meine Tätigkeit als Coach und Trainer begleitet. Auf dieser Grundlage freue ich mich mit Ihnen in Kontakt zu treten, Ihnen mit Freude zu begegnen und meine Lebens- und Berufserfahrungen Ihrem Anliegen widmen zu dürfen.

Geboren am 08.08.1953 im Iran, übte meine Dozententätigkeit im Bereich Recht und Politik aus.  In Deutschland studierte ich Publizistik, Soziologie und Politologie im Fachbereich Kommunikationswissenschaften der FU Berlin und erlangte 1995 den Titel „Doktor der Philosophie“.

Seit 2013 begleite ich Rassismus kritisch das Programm ASA von Engagement Global. Mein Aufgabengebiet ist die Optimierung der Bildungsarbeit  und Teamentwicklung zwischen ehrenamtlichen  und hauptamtlichen  Organisationseinheiten von ASA. In mein Tätigkeitsfeld  gehört auch die konzeptionelle Beratung zur Gestaltung von Konferenzen und Seminaren.

Seit 2012 bin ich als Seminarleitung zur Gestaltung der Schulaustausch-Projekte von Hamburg – Kamerun, Hamburg – Ghana und NRW- Indonesien tätig. Hinzu kommen auch die Lehrerfortbildungen zur diskrminierungssensiblen Gestaltung der Schulaustauschprojekte, wie z.B. die Entwicklung von Auswahlkriterien der Schüler_innen, die langfristige Institutionalisierung der Schulprojekte und der Aufbau von Ansprechstrukturen für POC- Seminarleiter_innen innerhalb von ENSA.

Einer meiner Schwerpunkte in diesem Bereich ist die Konzipierung und Durchführung von Konferenzen und die Moderation von Gremien-Sitzungen mit den unterschiedlichen Interessen der Beteiligten sowie deren konzeptionelle Bedarfsperspektive anzuregen.

Von Juli 2009 bis April 2011 habe ich die Vernetzung der migrantisch-diasporischen Organisationen auf der Hamburger sowie auf Bundesebene im Bereich der Entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vernetzt, beraten und qualifiziert. 

Meine langjährige Tätigkeit für Jugend für Europa im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes seit 2002, sowie meine Beteiligung bei der Entstehung der Initiative JIV (Förderung  „benachteiligter“ Jugend)  haben mir eine Vertiefung über das Thema  „gleiche Augenhöhe“ sowie „globale Machtverhältnisse“  ermöglicht.

1996-2001 übernahm ich die Geschäftsführung des „Bund gegen ethnische Diskriminierungen in der Bundesrepublik Deutschland“. Meine Aufgabenschwerpunkte lagen hierbei in der Entwicklung von Maßnahmen zur transkulturellen Öffnung des Öffentlichen Dienstes und der Präventionsarbeit.

Meine Kompetenzen als Trainer umfassen die Qualifizierung als Trainer für Interkulturelle Kommunikation, die Multiplikatorenfortbildung „Betzavta – ein Trainingsprogramm zur Demokratieerziehung“, „Achtung und Toleranz“, die Trainerqualifizierung „Anti-Bias“, Menschenrechtsbildung und eine Fortbildung in der Prozessbegleitung sowie in dem Großgruppenverfahren „Open Space“.

Meine Sprachkenntnisse: Deutsch, Farsi/Persisch, Türkisch, Englisch und Spanisch (Grundkenntnisse).

Zusatzqualifikationen in folgenden Themenfeldern:

2014 Berater bei Sinlent Universität Hamburg: http://thesilentuniversity.org

2011 „Systemisches Coaching und Konfliktklärung“ bei der GIS – Akademie Hamburg.

2005 Herbstakademie „ Nationaler und internationaler   Menschenrechtsschutz“

 2005 „Europa auf die Spur kommen“

2004 Interkulturelle Öffnung und Verwaltungsmodernisierung

2004 „Politische Bildung vernetzen; Wo sind wir jetzt? Wo geht´s hin?

2003 Konfliktlösungsstrategien für das politische Ehrenamt

2002 The power of Language

2001 Lernwerkstatt für Open Space  – Begleiter/innen

2001 Fünf – Kulturen Übung – Kommunikationsstille, Wert und Normen.

2001 Achtung (+) Toleranz

 2000 Umgang mit Verschiedenheit, zwischen Ein- und Ausgrenzung, Trainingsansatz „Anti-Bias“ Hierzu gehören auch die Ansätze: Eine Welt der Vielfalt, Kompass – Menschenrechts- und Argumentationstraining gegen Stammtischparolen.