Angebote in Übersicht

Sensibilisierung-, Fort und Weiterbildungsseminare in folgenden Themenfelder:

Coaching und Prozessbegleitung:

Termine nach Vereinbarung.

 

Aktuelles 

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Die gesellschaftlichen Diskurse über Migration und Wanderbewegungen nach Europa bewegen mich in meiner Arbeit  in folgendem Themenbereich:

Der transgenerationale Ansatz Historisch- postkolonialen Lernens
Eine Rassismuskritische Perspektive auf Trauma und die Übertragung von Erfahrungen

Das Konzept des Transgenerationalen Lernens beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass eine Generation der nächsten ihre Vorstellungen, Verhaltensweisen und auch materiellen und kulturellen Wertevorstellungen vererben kann. Diese weitergegebenen Wertvorstellungen sind eingebettet in die soziokulturelle gesellschaftliche Machtordnung. Die Gesellschaftsmitglieder internalisieren diese Ordnung und so wirkt sie immer weiter über Generationen hinweg. Transgenerationales Lernen zielt darauf ab, Konzepte der Vererbung auf die soziokulturelle und generationale Ebene zu erweitern, um dadurch den Weg der Reflexion zur Erkennung der eigenen Selbstverständlichkeiten und der politischen Macht zu erweitern.

Das Leben jedes Individuums kann nicht unabhängig von familiären und gesellschaftlichen Entwicklungsgeschichten vorheriger Generationen und deren soziokulturellen Entwicklungen und gesellschaftlichen Diskursen gesehen werden. Nicht bewältigte Traumata z. B.  in der Elterngeneration manifestierten sich im Leben der Kinder, z.B. durch Ängste und Abwehrmechanismen. Vor allem in Bezug auf Erinnerungen schließen die Traumatisierten manchmal mit ihren Nachkommen einen Pakt des Schweigens. Das Verschwiegene wirkt aber im Leben des Kindes weiter und kann es unter Umständen belasten.

Der Trauma- und Sozialforschung zufolge werden nicht bewältigte traumatische Erfahrungen (wie Krieg, sexueller Missbrauch oder schwere körperliche Misshandlungen) unter denen die Opfer ein Leben lang leiden, unbewusst an die nächste Generation weitergegeben (u.a. Bode, Klett 2009). Mein Ansatz erweitert die Reichweite des Transgenerationalen in der Trauma- und Sozialforschung durch die rassismuskritische Perspektive und ich stelle mir die Frage, warum die Folgen der Vernichtung der Kolonialisierten durch die europäische Kolonialherrschaft nicht im Kontext der Traumaforschung beachtet werden. Hat die hierbei fehlende Diagnostik – im Vergleich zur Zeit des Nationalsozialismus – mit der Dominanz der weißen Wissenschaft bzw. weißen Dominanzgesellschaft zu tun?

Die Autor*nnen, die sich bislang mit dem Begriff „transgenerational“ in der Trauma- und Sozialforschung beschäftigen (u.a. Bode 2009, Huber 2012) beschränken sich meines Erachtens auf den Nationalsozialismus und lassen die rassismuskritische Perspektive außer Acht. Eine  Ausnahme ist Frantz Fanon (1981), der die Gewalt zwischen Kolonialherren und Kolonisierten und das Ausmaß des Verbrechens beschreibt und einige Zukunftsaussagen trifft.

Jeder Mensch benötigt für Wachstum und Reifung eine passende Umwelt. Nach der Geburt ist sie*er diesem Umfeld aber zunächst eher ausgeliefert ist und wird stark von ihm geprägt (Haggett 1983). Erst später hat sie*er die Möglichkeit, mehr oder weniger selbstbestimmt durch neue Erfahrungen zu lernen. Diese Sozialisationserfahrungen sind auch über Generationen hinweg von Wertvorstellungen geprägt.

Die Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus bzw. Neo-Kolonialismus, der mit seiner Vernichtungsgeschichte und seinen Verbrechen die globale gesellschaftliche Ordnung bis heute bestimmt, erreicht aufgrund von vielfältigen Interessenkonflikten (z.B. um Reparationszahlungen) und Theorielastigkeit die Jugend- und Erwachsenenbildung nur ansatzweise.

Der transgenerationale Ansatz historisch-postkolonialen Lernens soll einen Beitrag zur Umsetzung der theoretischen und historischen Auseinandersetzung mit den Folgen des Kolonialismus in der Praxis der politischen Bildungsarbeit leisten. Ansetzend an der individuellen Geschichte einer Person wird diese in Beziehung gesetzt zu historisch- gesellschaftlichen Ereignissen. Somit wird globale Verantwortung erfahrbar gemacht und die Beziehung zu ihr intensiviert.

Der transgenerationale Ansatz verbindet unsere Wahrnehmung der Gegenwart und unsere damit einhergehenden Haltung mit der Vergangenheit. Dadurch wird seit Generationen historisch Verborgenes erfahrbar gemacht. Das ist wichtig, um die Gegenwart zu verstehen bzw. eigene Macht-  und Ohnmachtserfahrungen zu reflektieren. Im Prozess des o.a. Transgenerationalen Lernens kommen wir immer wieder auf unser Menschen- und Weltbild, das uns im Alltag begleitet. Unser Menschen- und Weltbild lässt sich als Ergebnis unserer soziokulturellen Entwicklungsprozesse und deren Einflussfaktoren verstehen. In diesem System die Verbindung zwischen gesellschaftlichen und soziokulturellen Wirkungen auf den genannten Ebenen zu erkennen und bewusst zu werden ist auch das Ziel dieses Ansatzes.

Bewusstwerdung und in diesem Sinne Verstehen bedeutet meines Erachtens nicht unbedingt mit dem Gegenstand einverstanden zu sein, sondern etwas anzunehmen und zu verstehen, um es stehen lassen zu können. Der Bewusstwerdungs- und Lernprozess schließt auch Verlernprozesse ein, z.B. das Verlernen von Dominanzverhalten, das Verlernen von angenommenen Selbstverständlichkeiten, die ggf. auf Kosten von „Anderen“ gehen können.

Verlernen ist ein notwendiger Bestandteil des Lernens auf dem Weg zu einer fehlerfreundlichen Haltung zu sich selbst, um die Veränderungen zu ermöglichen. ….. 

Dieser Artikel ist  in Connecting the Dots. veröffentlicht:  Lernen aus Geschichte(n) zu Unterdrückung und Widerstand und ist er erhältlich bei Gelokal e.V. Berlin  http://www.glokal.org/publikationen/.

Sensibilisieren zur Arbeit mit Geflüchteten 

in Kooperation 

Unterstützung und Erweiterung trans- bzw. interkultureller Kompetenzen

2-tägiges Grundlagenseminar für Teams und Arbeitsgruppen

Unser Angebot:

Das Seminar behandelt Fragen und Begriffe rund um das Thema Migration in und nach Deutschland. Durch die politischen Ereignisse und zunehmenden Konflikte weltweit stehen immer mehr Kommunen und Institutionen unter dem wachsenden Druck, innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl an geflüchteten Menschen unterzubringen, ihre Versorgung sicherzustellen und mit dem, was das bewirkt, umzugehen und zu arbeiten.

Das Grundlagenseminar gibt Impulse für einen professionellen Umgang mit den hieraus entstehenden Herausforderungen im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext:

Interkulturelle Kompetenz und Sensibilisierung werden in diesem Zusammenhang nicht als Sonderkompetenzen verstanden, im Sinne eines Handbuches zum Umgang mit scheinbar „fremden“ Kulturen. Es handelt sich vielmehr um soziale Kompetenzen, die Menschen in konkreten Situationen dazu befähigen, individuell auf ihr Gegenüber einzugehen und diesem auf Augenhöhe zu begegnen.

Um zu begreifen, was im Einzelnen als kulturelle „Differenz“ wahrgenommen und gedeutet wird, ist es notwendig, die eigene Prägung (Kultur, Milieu, Familie, etc.) zu reflektieren. Im Rahmen des Seminars entwickeln die Teilnehmenden eigene Handlungsstrategien im Umgang mit Diversität und Interkulturalität und stärken so ihre Handlungssicherheit in der Interaktion mit unterschiedlichen Zielgruppen.

Inhalte und Ziele:

Im Rahmen des Seminars werden folgende Inhalte vermittelt:

Bei Interesse und Bedarf können wir dieses Grundlagenseminar modular um eine Vertiefung zur Reflexion der Grenzen von Toleranz und zur Entwicklung von Umgangsformen in Konfliktsituationen auf individueller, struktureller und systemischer Ebene nach der „Transcend-Methode“ von Johan Galtung erweitern. Außerdem bieten wir Reflexionen zu Rassismus-kritischen sowie historischen bzw. transgenerationalen Aspekten an.

Methoden:

Es wird prozess- und bedarfsorientiert gearbeitet. Dabei werden verschiedene erfahrungs- und erlebnisorientierte Methoden wie Simulationen und Übungen eingesetzt. Diese erfahrungsorientierten Ansätze werden durch Kleingruppenarbeit, Diskussionen und fachliche Impulse (aus Soziologie, Geschichte, Politik-, Kommunikations-, Kultur- und Religionswissenschaft etc.) ergänzt. Im Rahmen des Seminars werden diverse Medien (Video, Audio, Texte, Grafiken, etc.) eingesetzt.

Zielgruppe und Gruppengröße:

Das Angebot richtet sich an haupt-, neben- und ehrenamtliche Teams und Arbeitsgruppen innerhalb von Institutionen. Für die erfahrungs- und prozessorientierte Arbeit in Gruppen ist eine Gruppengröße zwischen 12 und 16 Personen ideal. Wir arbeiten immer im Team mit mind. zwei Referent_innen.

Zeiträume und Kosten:

Auf Nachfrage vereinbaren wir gerne Termine. Ebenso klären wir die anfallenden Kosten im Gespräch.

Benötigte Ausstattung und Materialien:

Raum und Stuhlkreis, zwei Gruppenarbeitsräume

Material: Moderationskoffer, Stellwände, Beamer, Flipchart, Moderationskarten, Stifte

Team:

Unterschiedlich verschieden – im Blick auf die Welt und die Menschen sowie in der Kommunikation und Interaktion: Wir verstehen uns als ein Team mit vielfältigen Ausprägungen und Hintergründen, getragen vom Vertrauen und der positiven Erfahrung, dass genau diese Unterschiedlichkeit dazu führt, dass wir mit unseren Ansätzen in Seminaren die Möglichkeiten erweitern, unterschiedliche Menschen gelingend anzusprechen, quer gedachte Ideen zu finden und innovative Lösungsansätze aufzuzeigen.

Julia Motta / Berlin / www.juliamotta.de

…arbeitet als Trainerin und Beraterin im Feld internationaler und diversitätsbewusster Bildungsarbeit. Studium der Ethnologie und Interkulturellen Didaktik. Von 1999 – 2013 Bildungsreferentin für „Internationale Begegnungen, interkulturelles Lernen und gesellschaftliches Engagement“ an einer Bildungsstätte in Weimar. Zahlreiche fachliche Weiterbildungen im Bereich diversitätsbewusster und politischer Bildungsarbeit, u.a. zum Thema „integrative Konfliktbearbeitung – Methoden der sozialen, interkulturellen und internationalen Konflikttransformation“ des IICP Wien und IFF der Universität Klagenfurt.

Jule Wagner / Leipzig / www.zeok.de

…arbeitet als Trainerin in der interkulturellen und interreligiösen Bildungsarbeit. Studium der Politik- und Kulturwissenschaften, u.a. mit dem Fokus auf Hintergründe und Analyse von Konzepten rund um das Themenfeld Diskrimi-nierung. Zahlreiche Fort- und Weiterbildungen, u.a. Leitung interkultureller Gruppen, Anti-Bias-Ansatz. Seit 2011 in der interkulturellen und interreligiösen Bildungsarbeit beim Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V. (ZEOK) in Leipzig tätig, u.a. in der Entwicklung von Standards und Materialien der vorurteilsbewussten Religionsbildung.

Ali Fathi / Hamburg / www.miteinanders.de

…arbeitet als Coach und Trainer und ist geschäftsführender Gesellschafter von „miteinanders gGmbH“. Dissertation zum Thema „Die bundesrepublikanische Einwanderungspraxis im europäischen Vergleich mit GB und Frankreich“. Arbeitet in den letzten 15 Jahren verstärkt im Bereich Interkultureller Öffnung von Institutionen und rassismuskritischer Organisationsentwicklung. Zahlreiche Weiterbildungen, insbesondere gewaltfreie Kommunikation, Anti-Bias-Training und systemisches Coaching.

Andreas Schmitz / Köln / www.context-bildung.de

…arbeitet seit 2004 als Trainer und Berater in seiner eigenen Firma „context – interkulturelle Kommunikation und Bildung GbR“. Diplom-pädagoge mit Schwerpunkt Interkulturelle Kommunikation und Erwachsenenbildung und berufsbegleitende Ausbildung zu „integrativer Konfliktbearbeitung – Methoden der sozialen, interkulturellen und internationalen Konflikt-transformation“ des IICP Wien und IFF der Universität Klagenfurt. Versteht sich im Denken systemisch-konstruktivistisch, im Handeln pragmatisch. Der Antrieb ist immer die Neugier.

Kontakt: info@miteinanders.de Tel. Mob.: 01795403257

 

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

vergangenen Angebote :

„Vielfalt in Organisationen“

Auf dem diesjährigen Forum der Gesellschaft für Weiterbildung und Supervision (GWS) e.V. steht das Thema Diversity im Mittelpunkt. Das Forum 2015, „Vielfalt in Organisationen“ findet von 25. Februar bis 27. Februar 2015 in Oberursel statt. 

GWS ist ein Zusammenschluss von Experten im Feld systemischer Personal- und Organisations-Entwicklung. Sie arbeiten sowohl intern, fest angestellt in einer Organisation, als auch als externe Beraterinnen und Berater. Weitere Informationen zur GSW siehe bitte:

http://www.gws-netzwerk.de/

Eines der Foren bzw.  „Workshop 6: 14:30 – 16:00 Uhr“ begleite ich am 26. Februar 2015 zum Thema „Sprache –  Macht – Rassismus“:

Folgende Fragen werden behandelt:

Wie wirken Sprache und sprachliche (Um-) Deutung?
Inwieweit sind Begriffe unterschiedlich verletzend?
Welche historisch gewachsenen Botschaften werden sichtbar?
Wie exklusiv ist unsere Alltagssprache?
Inwiefern kann Sprache zur Inklusion beitragen?

Weitere Informationen:

http://www.gws-netzwerk.de/forum-2015.html

 

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

Fortbildung zum Globalen Lernen:

Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. Fachstelle Globales Lernen bietet eine QUALIFIZIERUNG von REFERENT_IN DES GLOBALEN LERNENS in Vier Modulen von März bis Dezember 2015 an. Weitere Informationen und Anmeldung siehe Bitte:

http://www.ven-nds.de/globales-lernen/fortbildungen.

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Vom Einzelfall zur Normalität? 

Rassismuskritische Perspektiven in der entwicklungspolitischen Praxis in NRW verankern – Vernetzungstreffen –

Vielen Organisationen und Einzelpersonen ist eine rassismuskritische Perspektive in ihrer entwicklungspolitischen Praxis ein wichtiges Anliegen. Die Thematik wird mittlerweile breit diskutiert. Bisher fehlen aber gemeinsame Initiativen und Räume des Austausches, so dass oft das Gefühl entsteht, mit dem Anliegen alleine da zu stehen.

Ziel der Veranstaltung ist es, einen offenen Raum für Erfahrungsaustausch, Vernetzung und gemeinsames Aktivwerden zu bieten. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Wie ist es möglich eine rassismuskritische Perspektive in NRW voranzubringen? Was wären Handlungsfelder hierfür und wie ließen sich mehr Menschen erreichen?

Der Tag wird von Ali Fathi (miteinanders gGmbH) und Kristina Kontzi (glokale.V.) moderiert.

Wann: 27.3.2015, 10-17 Uhr

Wo: Im Allerweltshaus Köln, Körnerstraße 77

Anmeldung bis zum 22.3.2015 unter info@informationsbuero-nicaragua.org

Um möglichst gut auf die Teilnehmenden eingehen zu können, möchten wir euch bitten, uns bei der Anmeldung folgendes mitzuteilen:

Bei welcher Organisation/Initiative seid ihr gerade aktiv? Welche Fragen beschäftigen euch momentan in Bezug auf das Thema?

Ist eine Flüsterübersetzung erwünscht?

Die Teilnahme inkl. Verpflegung ist kostenlos. Veranstaltet vom Allerweltshaus Köln e.V., glokal e.V. sowie dem Informationsbüro Nicaragua e.V.

Der Workshop findet im Rahmen des Projektes „Postkoloniale Perspektiven auf entwicklungspolitische Praxis“ statt. Das Projekt wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL, der Landesstelle Entwicklungszusammenarbeit Berlin.

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

10.04.-12.04.2015   Unser Menschen- und Weltbild spiegeln:  Was ist Transkulturalität?

Im Alltag kommen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen zu (trans-) kulturellen Hintergründen zusammen und gestalten dabei unseren (beruflichen) Alltag und unsere sozialen Beziehungen.

Die zunehmende Bedeutung von Migrationsgesellschaften in Zeiten der Globalisierung stellt uns vor neue Herausforderungen. Der Umgang mit Ungleichheiten und Unterschiedlichkeiten und die Übernahem von Eigenverantwortung ist gefragt. Dies gilt vor allem für unsere Arbeit als Multiplikatorinnen in der Bildungsarbeit und als diejenigen, die Erfahrungen in Ländern des Globalen Südens gesammelt haben.

Das Seminar beschäftigt sich in einem erfahrungsorientierten Prozess mit der Rolle unserer Wert und Normen. Vielfältige Methoden eröffnen uns geschützte Räume zum Erfahrungsaustausch. Zur Reflexion und zur Entwicklung von Handlungsperspektiven.

Seminar richtet sich an:
(ehemalige)Fachkräfte der EZ und ihre Angehörigen, Menschen aus Ländern des Globalen Südens.

Kosten:
80,00 E für Berufstätige, 60,00 E für Teilnehmerinnen ohne eigenes Einkommen. Bei erfolgreicher Teilnahme werden mit der Fahrtkostenerstattung (DB2 Klasse) 30,00 E  zurückerstattet. Übernachtung und Verpflegung werden übernommen.

Verwendungszweck: 636 Bad zwesten

Seminarort: Haus Ebersberg
Ebersberg Str. 27

34597 Bad Zwesten
www.haus-ebersberg.de

Anmeldung:  Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Sigurd Becker an:
sigrun.becker@engagement-global.de

Miteinanders gGmbH veranstaltet einen Workshop zum Thema

„Diskriminierung und Rassismus im Kontext von internationalen (Schul)Projektpartnerschaften“

am 5. November 2014 von 10 bis 17 Uhr in Hamburg.

Insbesondere in Nord-Süd-Beziehungen stellt sich immer wieder die Schwierigkeit einer Begegnung auf Augenhöhe – sei es im Kontext von internationalen (Schul)Partnerschaften, Auslandsaufenthalten oder im Bereich von Migration und Entwicklung. Der Workshop spannt den Bogen von der Wahrnehmung und Reflexion von historischen Verwicklungen bis hin zu gegenwärtigen Diskriminierungsmechanismen. Zum einen wird die transgenerationale Weitergabe von Wertevorstellungen aus der Geschichte in die Gegenwart behandelt. Zum anderen werden gegenwärtige Ausgrenzungspraxen von alltäglichem Rassismus und Diskriminierung aufgezeigt (angelehnt an das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz AGG) und mögliche Interventionsmaßnahmen gemeinsam erarbeitet.

Mithilfe dieser beiden Aspekte wird es Raum für Reflexion, kollegialen Austausch und kurzfristige sowie langfristige Lösungsansätze geben.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Lehrkräfte, Pädagog_innen und in diesem Feld tätige Multiplikator_innen.

Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum 31. Oktober 2014 per E-Mail an:

misazac@gmxpro.net

Der Teilnahmebeitrag von 10 € wird vor Ort gezahlt. Verpflegung ist inklusive.

Fahrtkosten können leider nicht erstattet werden.

Veranstaltungsort: W3, Seminarraum 1. OG, Nernstweg 34, 22765 Hamburg.

Für Fragen stehen wir unter dieser E-Mailadresse jederzeit zur Verfügung.

Das miteinanders-Team

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) veranstaltet einen Lehrer_innenworkshop zum Thema:

„Begegnung auf Augenhöhe?

 Diskriminierungssensibilität und Machtverhältnisse in entwicklungspolitischen Schulpartnerschaften“

am 26. September 2014 von 10 bis 17 Uhr in Berlin.

In der Auseinandersetzung um globale Entwicklungsziele und der Diskussion um die Agenda Post 2015 verschiebt sich der Blick stärker in Richtung des globalen Nordens und dessen Verantwortung, Rolle sowie Möglichkeiten zu sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit beizutragen. Diesen Blick wollen wir in dem Workshop auch auf internationale Begegnungen im Rahmen von entwicklungspolitischen Schulpartnerschaften werfen.

Inhaltlich soll es um die sensible Gestaltung von Schulbegegnungsreisen gehen sowie um die Erarbeitung von konkreten Anhaltspunkten und Möglichkeiten dies in der eigenen Partnerschaftsarbeit umzusetzen. Nach einem Input über die Erfahrungen bei ENSA mit diesem Thema wird es Raum geben, die eigenen Fragestellungen zu einer Partnerschaftsarbeit auf Augenhöhe, sowie Themen wie Diskriminierung und Rassismuskritik in der Gruppe zu bearbeiten.  Weiter sollen die Teilnehmenden Anknüpfungspunkte, Orientierungsimpulse und Ansprechpartner_innen kennenlernen, die sie in ihrer Arbeit unterstützen können.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Lehrkräfte, die in einer Schulpartnerschaft aktiv sind oder die eine Schulpartnerschaft aufbauen möchten. Vertreter_innen von NGOs (Nichtregierungsorganisationen) und Pädagog_innen, die mit Schulen im Themenbereich internationale Begegnungen und Globales Lernen zusammenarbeiten, sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Wir freuen uns sehr über Voranmeldungen bis zum 15.September 2014 per E-Mail an:

fortbildung@ensa-programm.com

Für Fragen stehen wir unter dieser E-Mailadresse jederzeit zur Verfügung. Eine Einladung mit detaillierten Informationen folgt in Kürze.

Der Workshop wird vom Coaching-Büro miteinanders moderiert.

Im ENSA-Büro steht Ihnen Claudia Schilling unter 030 25482 364 telefonisch (Mo-Do) zur Verfügung.

ENSA_Logo

ENSA_Beschriftung

Kontakt

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen

Abteilung F2.2 Bildungs- und Austauschprogramme

ENSA-Programm

Lützowufer 6-9  | 10785 Berlin  | Germany

Fon: +49 (0)30 – 254 82 – 364
Fax: +49 (0)30 – 254 82 – 359

E-Mail: claudia.schilling@engagement-global.de

 

BMZ                                     Engagement_Global

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Einladung zum 2. Deutschen Diversity-Tag

Am 3. Juni 2014 ist der 2. Deutsche Diversity-Tag, den der Verein Charta der Vielfalt e.V. ins Leben gerufen hat. Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland starten anlässlich dieses Aktionstags Veranstaltungen, die das Thema „Vielfalt“ in den Mittelpunkt stellen.
Das BremerForum:Diversity beteiligt sich auch dieses Jahr in Kooperation mit
dem Referat Integrationspolitik der Senatskanzlei Bremen mit einer öffentlichen
Veranstaltung.

Aufgrund des großen Interesses werden wir uns an diesem besonderen Tag erneut mit dem Themenfeld Sprache beschäftigen. In zwei parallel verlaufenden Workshops stellen wir uns folgende Fragen:
Wo finden durch den alltäglichen Sprachgebrauch Diskriminierungen und
Ausgrenzungen statt? Inwiefern kann Sprache zu Inklusion beitragen? Wie kann eine diskriminierungsarme, diversity-sensible Sprachpraxis aussehen?

Workshop 1: „Sprache – Macht – Rassismus“ mit Dr. Ali Fathi
In diesem Workshop geht es darum, erfahrbar zu machen, dass Sprache als
Instrument der Verständigung sowohl die Macht zu Integration/ Inklusion als auch zu Ausgrenzung/ Exklusion in sich birgt. Dabei geht es darum, einen Reflexionsprozess darüber anzustoßen, was Sprache und sprachliche Differenzierungen bewirken, wie Begriffe unterschiedlich verletzend verwendet werden und dass Sprache nicht neutral ist.

Workshop 2: „Leichte Sprache– schwerer Schritt?“ mit Gabriele Haar
In dieser Arbeits-Gruppe können Sie etwas über Leichte Sprache lernen. Leichte
Sprache ist für viele Menschen wichtig, damit sie Informationen gut verstehen
können. Wir probieren in Klein-Gruppen aus, wie Leichte Sprache gesprochen oder geschrieben wird. Dafür gibt es bestimmte Regeln. Manchmal sind diese Schreib-Regeln ungewöhnlich. Wir schauen uns auch Beispiele auf Internet-Seiten, in Heften und in Büchern an. Und wir sprechen darüber, wie Leichte Sprache auf uns selbst wirkt.

Datum/Zeit: Dienstag, 3. Juni 2013, 14.00 – 18.00 Uhr
Ort: Haus der Wissenschaft, Kleiner Saal und Sitzungssaal
Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

Eingeladen sind alle Menschen, die Lust haben, sich mit diesen Themen zu
beschäftigen.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung mit Angabe des gewünschten Workshops bis zum 26.05.14 per Email an: mbenn@pbwbremen.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an:
Rosi Leinfelder, Tel. 0421-17 47 222 oder rleinfelder@pbwbremen.de.

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Dezernat 7 – Sektorenübergreifende Qualitätsförderung

Qualität und Entwicklung in Praxen -QEP-

8. QEP-AKTUELL für QEP-Trainer, -Visitoren, -Multiplikatoren und QEP-zertifizierte Praxen und MVZ

Praxisforum 7: Interkulturelle Kompetenz

Patientenorientierung. Sicht und Handlungsweisen reflektieren

Dr. Ali Fathi. Berater und Trainer

Berlin, Freitag, 28. März 2014

Kassenärztliche Bundesvereinigung Dezernat 7 – Sektorenübergreifende Qualitätsförderung Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin Postfach 12 02 64, 10592 Berlin Tel.: 030 4005-1226 Fax: 030 4005-271226

uschmitt@kbv.de

www.kbv.de/qm

Zum Programm und Anmeldungsformular:

Programm PDF

 …………………………………………………………………………………………………………………..

BremerForum:Diversity

„Diversity und sprachliche Inklusion“

Samstag, den 1.2.2014, von 10.00-14.00 Uhr im Haus der Wissenschaft

www.bremerforum-diversity.de

Die Debatten um Rassismus in Kinderbüchern im letzen Jahr genauso wie Fragen nach Barrierefreiheit und leichter Sprache werfen u.a. folgende Fragen auf: wo finden durch den alltäglichen Sprachgebrauch Diskriminierungen und Ausgrenzungen statt? Inwiefern kann Sprache zu Inklusion beitragen? Wie kann eine diskriminierungsarme, diversity-sensible Sprachpraxis aussehen?

In zwei parallelen Workshops zu unterschiedlichen Diversity-Aspekten wird es um diese Fragen gehen. Gerahmt werden die Workshops durch einen gemeinsamen Einstieg und eine abschließende Zusammenführung zu Parallelen und Unterschieden zwischen den Workshopthemen, moderiert von Dr. Antje Krueger und Dr. Margrit E. Kaufmann.

Workshop 1: „Sprache – Macht – Rassismus“ mit Dr. Ali Fathi

In diesem Workshop geht es darum, erfahrbar zu machen, dass Sprache als Instrument der Verständigung sowohl die Macht zu Integration/ Inklusion als auch zu Ausgrenzung/ Exklusion in sich birgt. Dabei geht es darum, einen Reflexionsprozess darüber anzustoßen, was Sprache und sprachliche Differenzierungen bewirken, wie Begriffe unterschiedlich verletzend verwendet werden und dass Sprache nicht neutral ist.